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Finanzielle Fakten

Zahlen zu den Extremkostenfällen in der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen

Finanzielle Fakten

2011:

  • Gesamt Kinderklinik TÜ: 10.750 Fälle
  • Fälle, bei denen die Kosten mindestens 50% über den InEK-Standardkosten lagen: 536 Fälle
  • In % der Gesamtfälle Kinderklinik TÜ: 4,98%
  • Negativer Deckungsbeitrag dieser Behandlungen für die Kinderklinik: -3.179 Mio. Euro

 2012:

  • Gesamt Kinderklinik TÜ: 10.946 Fälle
  • Fälle, bei denen die Kosten mindestens 50% über den InEK-Standardkosten lagen: 489 Fälle
  • In % der Gesamtfälle Kinderklinik TÜ: 4,47%
  • Negativer Deckungsbeitrag dieser Behandlungen für die Kinderklinik: -2.17 Mio. Euro

Eine allgemeingültige Definition von Extremkostenfällen liegt in Deutschland nicht vor. Für die o.g. Auswertung wurde als Definition gewählt: Unabhängig von den absoluten Zahlen lagen die Kosten für die Behandlung mindesten 50% über den InEK-Standardkosten.

Hätte die Uni-Kinderklinik als Definition alle Fälle herangezogen, deren Kosten zwar vielleicht zu mehr als 50 % von den Kassen erstattet, deren ungedeckte Kosten aber immer noch im 4- bis 5-stelligen Bereich liegen, wäre die Zahl der Extremkostenfälle deutlich höher gewesen.

Beispiele für solche Fälle finden sich v. a. bei

  • transplantierten Kindern
  • Kindern mit Multiorganversagen nach Chemotherapie
  • Kindern mit komplexen Krankheitsbildern in der Neuropädiatrie
  • Säuglinge mit angeborenen Fehlbildungen

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