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Dr. med. Martin Ebinger
Wir sind auf die Mithilfe der Eltern angewiesen

Auf unserer onkologischen Station mit 13 Betten hat sich die Schwere der Erkrankungen unserer Patienten deutlich verändert. Die Patienten mit regulärer Chemotherapie können wir heute oft in der Tagesklinik betreuen, so dass sie nachts zuhause sein können. Dafür ist auf der Station der Anteil an Kindern und Jugendlichen mit schweren Komplikationen deutlich größer, was für uns eine zunehmende Belastung bedeutet.
Manche Kinder sind so schwer krank, dass sie eigentlich eine Pflegekraft für sich alleine benötigen würden – aber das ist natürlich nicht möglich.  Wir sind auf die Mitarbeit der Eltern und Angehörigen angewiesen. Ohne diese Unterstützung können wir die Behandlung dieser schwerstkranken Kinder gar nicht leisten. Die medizinische Versorgung ist exzellent, aber wir wissen nicht, wie wir die Versorgung unserer Patienten gewährleisten könnten, wenn die Familien nicht unermüdlich mithelfen würden.