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Familie Karan

Unser Sohn Julian war gerade ein halbes Jahr alt, als er im August 2012 während unseres Urlaubs akut erkrankte und nach einer knappen Woche Krankenhausaufenthalt in Klagenfurt nach Tübingen in die Universitäts-Kinderklinik verlegt wurde. Die Ärzte diagnostizierten ein akutes Leberversagen, das eine Transplantation innerhalb von 48 Stunden erforderlich machte. Mit viel Glück kam rechtzeitig eine Spenderleber, die durch Splittung passend für Julian transplantiert wurde. Die Ärzte und das Pflegepersonal gaben sich alle erdenkliche Mühe, um Julian wieder gesund werden zu lassen. Von der medizinischen Arbeit in den folgenden Tagen und Wochen waren wir sehr beeindruckt. Aufgrund einiger Komplikationen verlängerte sich Julians Krankenhausaufenthalt zwar, aber sein Gesundheitszustand verbesserte sich dank der intensiven medizinischen Hilfe dann doch stetig, so dass wir nach insgesamt neun Wochen die Klinik verlassen durften und unsere Familie wieder vollständig und glücklich vereint zuhause war.

Für uns ist es nicht nachvollziehbar, dass Kliniken mit höchstem medizinischem Niveau einem enormen Kostendruck ausgesetzt sind, wenn wie bei Julian der Klinikaufenthalt deutlich länger dauert, als es der „Normalfall“ vorsieht. Hoffentlich stellt sich für eine Kinderklinik nie die Frage, ob sie sich schwerstkranke Kinder und somit weitere finanzielle Verluste noch leisten kann oder nicht.